1. Vorgespräch: Was braucht Ihr Unternehmen wirklich?
Jede Schulung beginnt mit einem Vorgespräch. Dabei geht es darum, den aktuellen Stand im Unternehmen zu verstehen.
Hier geht es um die basalen Fragen:
- Wie vertraut sind die Mitarbeitenden bereits mit KI?
- Welche Tools sind vorhanden oder geplant?
- Wo gibt es Unsicherheiten?
- Welche Aufgaben kosten im Alltag besonders viel Zeit?
- Welche Chancen und Risiken sieht die Geschäftsführungsführung?
Auf dieser Basis wird die Schulung so ausgerichtet, dass sie nicht allgemein bleibt, sondern zu Ihrem Unternehmen passt.
2. Optional empfohlen: Strategie-Workshop mit der Geschäftsführung
Für Unternehmen, die KI nicht nur punktuell ausprobieren, sondern gezielt einordnen möchten, empfiehlt sich ein vorgelagerter Strategie-Workshop.
Hier geht es um die größeren Fragen:
- Welche Rolle soll KI im Unternehmen spielen?
- Welche Bereiche haben den größten Hebel?
- Welche Regeln und Leitplanken braucht es?
- Welche Tools sollen genutzt werden?
- Welche Prozesse eignen sich für erste Pilotprojekte?
- Wie kann KI-Kompetenz nachhaltig aufgebaut werden?
Das Ergebnis ist eine erste strategische Orientierung – keine überdimensionierte Digitalisierungsstrategie, sondern eine realistische KI-Roadmap für die nächsten Schritte.
3. KI-Einsteiger-Schulung: Verstehen, ausprobieren, einordnen
Die Schulung dauert in der Regel 2–3 Stunden und besteht aus zwei Teilen.
Teil 1: Grundlagen verständlich erklärt
Zuerst schaffen wir ein gemeinsames Verständnis.
Die Teilnehmenden erfahren:
- Was ist KI eigentlich?
- Was kann sie gut?
- Was kann sie nicht?
- Warum wirken Ergebnisse manchmal überzeugend, obwohl sie falsch sind?
- Was bedeutet „Prompting“?
- Was sind Halluzinationen?
- Welche Rolle spielen Datenschutz und Urheberrecht?
Die Inhalte werden nicht abstrakt erklärt, sondern anhand anschaulicher Beispiele.
Ziel ist nicht, aus den Teilnehmenden KI-Experten zu machen.
Ziel ist, dass sie KI realistisch einschätzen können.
Teil 2: Praktische Anwendung mit ChatGPT, Gemini oder Copilot
Im zweiten Teil geht es direkt ins Tool. Gemeinsam schauen wir uns konkrete Anwendungsfälle aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden an.
Zum Beispiel:
- E-Mails und Schreiben formulieren
- Texte verständlicher machen
- Stichpunkte in klare Strukturen bringen
- Besprechungsnotizen zusammenfassen
- Ideen für Inhalte, Prozesse oder Kommunikation entwickeln
- Informationen aufbereiten
- Aufgaben priorisieren
- unterschiedliche Tonalitäten testen
- Vorlagen und Entwürfe erstellen
Dabei wird gezeigt, wie sich einfache Anfragen verbessern lassen – und warum bessere Prompts zu besseren Ergebnissen führen. Die Teilnehmenden lernen nicht nur, was sie eingeben können, sondern auch, wie sie Ergebnisse prüfen, nachschärfen und sinnvoll weiterverwenden.
4. Optionales Vertiefungsmodul: Von ersten Anwendungen zu echten Prozessen
Nach der Einsteiger-Schulung kann ein Vertiefungsmodul folgen. Hier geht es nicht mehr nur um einzelne Prompts, sondern um konkrete Prozesse im Unternehmen. Gemeinsam identifizieren wir Aufgaben, bei denen KI dauerhaft entlasten kann.
Zum Beispiel:
- Welche wiederkehrenden Texte lassen sich vorbereiten?
- Welche internen Abläufe könnten durch KI unterstützt werden?
- Welche Wissens- oder Kommunikationsprozesse lassen sich verbessern?
- Wo wären eigene Assistenten, Custom GPTs oder Agents sinnvoll?
- Welche Vorlagen, Regeln und Workflows braucht das Team?
Das Ziel: Ihr Unternehmen soll nicht abhängig von einzelnen Impulsen bleiben, sondern KI Schritt für Schritt eigenständig weiterentwickeln können.